Musik aus dem 15. - 19. Jahrhundert. Altflämische Volkslieder, Arien von Scarlatti und Purcell sowie Lieder von Mozart, Schubert, Beethoven.
Die Musikstücke sind passend zu den Bildern der Galerie - Gemäldegalerie der bildenden Künste - ausgewählt. Eine musikalische Zeitreise von Hieronymus Bosch über Rubens zum Wiener Klassizismus.
Dabei ergeben sich drei Stilepochen: spätes Mittelalter, Barock und Wiener Klassik. Unmittelbar interpretiert, vor den großartigen Bildern der Akademie, hörten und sahen in der langen Nacht der Museen an die 2000 Besucher dieses ungewöhnliche und doch berauschende Projekt. Mit den auf der CD veröffentlichten Werken ist es somit gelungen ein breites, kunstinteressiertes Publikum anzusprechen, ja sogar mitzureißen.
Die Künstler:
Christine Whittlesey:
Die Amerikanerin wurde in Boston als Sängerin und Pianistin ausgebildet und begann ihre Karriere mit den verschiedenen Opernproduktionen in den USA. 1981 übersiedelte sie nach Deutschland und setzte sich, nach fünf Theaterjahren, ganz besonders für Lieder und Zeitgenössische Musik ein. Auf diesem Sektor arbeitet sie u.a. mit Pierre Boulez, Michael Gielen, Peter Kueschnigg, dem Ensemble Modern, dem Ensemble Kontrapunkte und der London Sinfonietta zusammen. Sie ist ständiger Gast bei Wien Modern, den Wiener Festwochen, dem Lockenhaus Festival und vielen anderen renommierten Festivals zeitgenössischer Musik, und hat zahlreiche Werke uraufgeführt. Sie spielte die weibliche Hauptrolle in der Verfilmung von Schoenbergs Oper "Von heute auf morgen". Seit 1991 lebt sie in Österreich und unterrichtet Lied und Oratorium an der Grazer Kunstuniversität.
Volker Kempf:
Der Harfenist Volker Kempf wurde in Wuppertal, BRD, geboren. Hier begann die musikalische Ausbildung im Alter von 17 Jahren im Chor und am Klavier. Dem folgte ab 1974 das Harfenstudium an der Musikhochschule Rheinland, das 1984 mit dem Konzertexamen abgeschlossen wurde. Schon 1982 führte ein Vertrag an die Staatsoper Oslo, u.a. für den Solopart in Wagners "Tennhäuser". 1983 folgte dann eine Anstellung an das Staatstheater Kassel, 1984 schließlich das Engagement als Soloharfenist bei den "Wiener Symphonikern". Neben seiner Orchestertätigkeit studierte er privat bei M. C. Jamet in Paris. Solistische Auftritte mit den "Wiener Symphonikern", dem "Ensemble Kontrapunkte", dem "Klangforum Wien" und dem "Wiener Konzertverein", bei den "Wiener Festwochen" und den Operproduktionen und Konzertaufführungen bei den "Bregenzer Festspielen". 1997 engagierten ihn die "Wiener Philharmoniker" für eine Reihe von Konzerten und Tourneen unter Sinopoli Osawa, Muti und Metha. 2003 wurde von ihm das "Leibowitz-Trio-Wien" gegründet. Kennzeichnend für die solistische Tätigkeit des Künstlers, ist das Auftreten mit ausgefallenen Programmen in diversen Kombinationen und Stilepochen.